
Von Versagensangst zu beruflichem Selbstvertrauen: Wie Manuela ihre Einstellung zu Jobwechseln revolutionierte
Die Last der ständigen Rechtfertigungen
Manuela Seyferth kannte das belastende Gefühl nur zu gut: Nach jedem Jobwechsel warteten bereits die kritischen Stimmen ihrer Familie. „Du musst doch mal irgendwann ankommen, musst doch mal irgendwo bleiben“, hörte sie immer wieder. Diese Sätze lösten in ihr eine tiefe Versagensangst überwinden zu müssen aus, die ihr berufliches Selbstvertrauen nachhaltig erschütterte.
Im öffentlichen Dienst wechselte Manuela regelmäßig zwischen verschiedenen Behörden. Jeder Wechsel brachte Verbesserungen mit sich – einen kürzeren Fahrweg, bessere Bezahlung oder die Möglichkeit zum Homeoffice. Doch anstatt stolz auf diese kontinuierliche Weiterentwicklung zu sein, quälte sie das Gefühl, nie richtig „anzukommen“ und ständig ihre Entscheidungen rechtfertigen zu müssen.
Wenn äußerer Druck die berufliche Entwicklung überschattet
Die ständigen Kommentare ihrer Familie verstärkten Manuelas inneren Druck erheblich. Selbstvertrauen stärken schien unmöglich, wenn jede berufliche Entscheidung hinterfragt wurde. Vor ihrem Coaching fühlte sie sich gefangen in dem Glauben, sie müsse unbedingt einen Arbeitsplatz finden, sich dort festkrallen und bis zur Rente bleiben – unabhängig davon, ob dies ihren Bedürfnissen und Zielen entsprach.
Diese Denkweise führte zu einem ständigen inneren Konflikt. Einerseits erkannte Manuela durchaus die positiven Aspekte ihrer beruflichen Neuorientierung – sie lernte kontinuierlich dazu und verbesserte ihre Arbeitsbedingungen. Andererseits nagte die Versagensangst an ihr, weil sie scheinbar nicht dem gesellschaftlichen Ideal der lebenslangen Anstellung in einem Unternehmen entsprach.
Der Wendepunkt: Eine neue Perspektive auf berufliche Vielfalt
Möchtest du mehr über Manuelas Verwandlung erfahren und sehen, wie sie heute über ihr Leben spricht? Schau dir das folgende Video an:
Durch das Coaching erkannte Manuela, dass ihre bisherige Denkweise auf falschen Annahmen beruhte. Statt sich für ihre berufliche Flexibilität zu schämen, begann sie zu verstehen, dass jeder Jobwechsel ihr wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen gebracht hatte. „Jeder Job hat bei mir was Positives bewirkt. Erstens, ich habe dazugelernt“, fasst sie ihre neue Erkenntnis zusammen.
Die Transformation war bemerkenswert: Anstatt nach Bewältigungsstrategien wie Verdrängung oder dem Aufsetzen einer Maske der Anpassung zu suchen, löste das Coaching die psychischen Ursachen ihrer Versagensangst direkt an der Wurzel. Manuela musste nicht mehr lernen, mit ihren Ängsten zu leben oder diese durch Ablenkung zu überwinden – die Ängste entstanden schlichtweg nicht mehr.
Selbstbestimmte Karriereentwicklung statt Versagensangst
Heute betrachtet Manuela ihre berufliche Laufbahn aus einer völlig neuen Perspektive. Sie erkannte, dass die wahren Probleme nicht in ihren Jobwechseln lagen, sondern in den anerzogenen Denkmustern über beruflichen „Erfolg“. Die Überzeugung, man müsse zwingend ein Leben lang in derselben Position verharren, entlarvte sie als überholte gesellschaftliche Norm, die ihrer individuellen Entwicklung schadete.
„Ich selber habe gemerkt, ich habe damit gar kein Problem. Das sind wieder die anderen“, beschreibt Manuela ihre neue Klarheit. Diese Aussage verdeutlicht einen wichtigen Punkt: Oft sind es nicht unsere eigenen Bedürfnisse, die uns unter Druck setzen, sondern die Erwartungen und Meinungen anderer Menschen.
Wenn das Umfeld nicht mithalten kann
Ein interessanter Aspekt von Manuelas Geschichte ist, dass sich ihr Umfeld nicht automatisch mitverändert hat. Noch heute bekommt sie gelegentlich zu hören: „Du musst doch mal irgendwo ankommen.“ Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in ihrer Reaktion darauf. Anstatt sich zu rechtfertigen oder in Versagensängste zu verfallen, kann sie gelassen antworten und ihre Entscheidungen souverän vertreten.
Diese innere Stärke ist kein Resultat von Stressmanagement oder Bewältigungsstrategien. Manuela musste nicht lernen, wie sie mit dem Druck umgeht – der psychische Stress entsteht bei ihr schlichtweg nicht mehr. Frühere Methoden der Stressbewältigung sind für sie überflüssig geworden, da sie gelernt hat, stressauslösende Denkmuster gar nicht mehr zu erzeugen.
Die Befreiung von limitierenden Glaubenssätzen
Manuelas Transformation zeigt eindrucksvoll, wie wirksam es ist, wenn die psychischen Ursachen von beruflichen Ängsten an der Wurzel gelöst werden. Anstatt jahrelang zu versuchen, mit Versagensangst zu leben oder diese durch verschiedene Techniken zu unterdrücken, konnte sie sich vollständig von diesen belastenden Gefühlen befreien.
Wichtig ist dabei zu verstehen: Manuela war nie „krank“ oder „defekt“. Ihre Versagensangst entstand durch anerzogene Denkmuster über beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Erwartungen. Diese Muster wurden ihr in ihrer Kindheit und Jugend vermittelt – von der Familie, der Gesellschaft und dem Bildungssystem. Das Coaching half ihr dabei, diese fremden Gedanken als solche zu erkennen und durch ihre eigenen, authentischen Überzeugungen zu ersetzen.
Deine berufliche Situation reflektieren
Erkennst du dich in Manuelas Geschichte wieder? Frage dich ehrlich:
- Fühlst du dich ebenfalls unter Druck gesetzt, beruflich „anzukommen“ und für immer an einer Stelle zu bleiben?
- Kennst du das nagende Gefühl der Versagensangst, wenn du über einen Jobwechsel nachdenkst?
- Musst du deine beruflichen Entscheidungen ständig vor anderen rechtfertigen?
- Zweifelst du daran, dass deine bisherige Laufbahn wertvoll und sinnvoll war?
- Fühlst du dich gefangen zwischen deinen eigenen Bedürfnissen und den Erwartungen anderer?
Stell dir nun vor, wie sich dein Leben verändern würde, wenn du dieselbe Transformation wie Manuela durchlaufen würdest:
- Wie würde es sich anfühlen, wenn du berufliche Veränderungen als Chance statt als Versagen betrachten könntest?
- Welche neuen Möglichkeiten würden sich eröffnen, wenn du selbstbewusst zu deiner individuellen Karriereentwicklung stehen könntest?
- Wie befreiend wäre es, wenn du dich nie wieder für deine beruflichen Entscheidungen rechtfertigen müsstest?
- In welchen Lebensbereichen würdest du von dem neu gewonnenen Selbstvertrauen am meisten profitieren?
Fazit: Der Weg zu authentischer beruflicher Entwicklung
Manuelas Geschichte beweist, dass Versagensangst überwinden möglich ist, wenn die wahren Ursachen erkannt und gelöst werden. Heute kann sie stolz sagen: „Wenn ich irgendwo was Besseres sehe, warum nicht.“ Diese selbstbewusste Haltung gegenüber beruflichen Veränderungen ist das Ergebnis einer grundlegenden inneren Transformation.
Ihre Erfahrung zeigt: Es geht nicht darum, Strategien zu erlernen, um mit Versagensangst umzugehen. Vielmehr geht es darum, die psychischen Ursachen dieser Ängste zu verstehen und aufzulösen. Wenn du bereit bist für eine ähnliche Veränderung, könnte auch für dich ein Leben in beruflicher Selbstbestimmung und Gelassenheit möglich werden.
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